
Als erstes braucht man, außer dem Rosen-Bausatz von Busch, folgendes Werkzeug:

Bevor man nun mit dem Herstellen der Blumen anfangen kann, müssen diese erst ausgepackt werden. Hierbei sollte das Tütchen mit einer Schere vorsichtig aufgeschnitten werden, da beim Aufreißen die filigranen Blumenteile beschädigt werden könnten.
Nach dem Öffnen der Tüte, hat man nun zehn Spritzlinge mit den Stielen und fünf Spritzlinge mit den Blüten vor sich liegen (s. Bild). Die Blütenspritzlinge sind in folgenden Farben vorhanden: 1 x weiß, 1 x rosa, 1 x rot, 1 x dunkelrot und 1 x hellgelb.

Als erstes werden die Blumenstiele von den Spritzlingen getrennt. Hierbei stören allerdings die "Plastikgitter", welche sich an jedem Stielspritzling über den Stielen befinden (s. linkes Bild). Um sie abzutrennen schneidet man die Gitter an beiden Seiten ab (s. rechtes Bild).

Jetzt kann man die Stiele leicht abtrennen. Hierzu muss man den Spritzling mit der glatten Seite nach unten auf das Brett legen (s. linkes Bild). Dann werden die Stiele direkt am Spritzling mit einem Messer abgetrennt (s. rechtes Bild). Dieser Vorgang muss bei allen 120 Stielen durchgeführt werden.
Aber Achtung: Es darf beim Schneiden kein Grat entstehen!!!
Die abgetrennten Stiele werden in einem Schälchen gesammelt.
Die Bodenplatten, die sich an denselben Spritzlingen wie die Stiele befinden, werden auf dieselbe Methode abgetrennt und ebenfalls in einem Schälchen gesammelt.

Nun wird ein kleiner Tropfen des Klebers auf die Folie gegeben. Dann wird ein Stiel mit der verdickten Spitze in den Klebertropfen getunkt. Anschließend wird die Seite des Stiels, welche in den Kleber getunkt wurde, in eine Bohrung einer Blüte hineingesteckt. Hierbei kann mit den Fingern oder mit der Pinzette gearbeitet werden. Ich empfehle, nach Möglichkeit mit den Fingern vorzugehen.

Beim Kleben ist es empfehlenswert, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Am besten ist es, folgendermaßen vorzugehen:
Das Heraustrennen der Blumen aus dem Blütenspritzling:
Zuerst wird der Spritzling mit den Stielen nach oben auf das Brett gelegt. Dann wird das Messer an der einen Seite der Blüte angesetzt und gerade nach unten gedrückt. Dasselbe macht man dann auf der anderen Seite der Blüte.

Bevor die Rose fertig ist, müssen die Blätter noch verbogen, bzw. verdreht werden. Hierzu hält man die Rose mit einer Kreuzpinzette oder den Fingern möglichst nahe am zu verdrehendem Blatt fest und verdreht das Blatt mit einer normalen Pinzette.

Hier sieht man nun eine fertige Rose, welche zum Größenvergleich zwischen einem H0-Figürchen und einem Zollstock steht. Man kann die Rosen auch in die dafür vorgesehenen Bodenplatten der Firma Busch kleben, doch darüber kann ich keine Erfahrungen schreiben, da die von mir hergestellten Rosen alle in speziellen Platten, welche mit Löchern versehen wurden individuell eingeklebt wurden.
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