
Als Erstes braucht man, außer dem Lupinen-Bausatz von Busch, folgendes Werkzeug:

Bevor man nun mit dem Herstellen der Blumen anfangen kann, müssen diese erst ausgepackt werden. Hierbei sollte das Tütchen mit einer Schere vorsichtig aufgeschnitten werden, da beim Aufreißen die filigranen Blumenteile beschädigt werden könnten.
Nach dem Öffnen der Tüte hat man nun vier Spritzlinge mit den Stielen und den Bodenplatten und sechs Spritzlinge mit den Blüten vor sich liegen (s. Bild zeigt Wildlupinenpackungsinhalt). Die Blütenspritzlinge sind in der Wildlupinenpackung in folgenden Farben vorhanden: 2 x rosa, 2 x hellviolett und 2 x dunkelviolett. In der Zierlupinenpackung sind die Blütenspritzlinge in den folgenden Farben vorhanden: 1 x weiß, 1 x orange, 1 x gelb, 1 x rosa, 1 x hellrot und 1 x dunkelrot.

Als erstes werden die Blätter, welche eine Art Krone am oberen Ende besitzen, von den Spritzlingen getrennt. Hierbei stören allerdings die "Plastikgitter", welche sich an jedem Stielspritzling über den Blättern befinden. Um sie abzutrennen schneidet man die Gitter an allen sechs Punkten, mit denen sie am Spritzling befestigt sind, ab (s. Bild).

Jetzt kann man die Blätter leicht abtrennen. Hierzu muss man den Spritzling mit der glatten Seite nach unten auf eins der beiden Bretter legen (s. linkes Bild). Dann werden die Stiele direkt am Spritzling mit einem Messer abgetrennt (s. rechtes Bild). Dieser Vorgang muss bei allen 144 Blättern durchgeführt werden.
Aber Achtung: Es darf beim Schneiden kein Grat entstehen!!!
Die abgetrennten Blätter werden in einem Schälchen gesammelt.

Dann werden die Blütenstiele, welche gerade Stängel sind und keine Verästelung haben, direkt am Spritzling mit einem Messer abgetrennt. Dieser Vorgang muss bei allen 80 Blütenstielen durchgeführt werden.
Aber Achtung: Es darf beim Schneiden kein Grat entstehen!!!
Die abgetrennten Blätter werden in einem anderen Schälchen gesammelt.
Dasselbe macht man noch mit den Bodenplatten, die man auch in einem Schälchen sammelt.

Bevor man mit dem Kleben beginnen kann, muss man noch die Blütenspritzlinge bearbeiten. Hierbei muss man das Gitter, an dem die Blüten befestigt sind, vom Rest des Spritzlings mit einem Messer abschneiden (s. rechtes Bild).

Dann wird der Spritzling mit den Löchern der Blüten nach oben auf die beiden Bretter gelegt (s. Bild). Nun wird ein kleiner Tropfen des Klebers auf die Folie gegeben. Dann wird eine Spitze eines Blütenstiels in den Klebertropfen getunkt. Anschließend wird die Seite des Stiels, welche in den Kleber getunkt wurde, in die Bohrung einer Blüte hineingesteckt. Hierbei kann mit den Fingern oder mit der Pinzette gearbeitet werden. Ich empfehle, nach Möglichkeit mit den Fingern vorzugehen.

Beim Kleben ist es empfehlenswert eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Am besten ist es, folgendermaßen vorzugehen:

Das Heraustrennen der Blumen aus dem Blütenspritzling:
Um die Blumen aus dem Spritzling herausschneiden zu können, muss der Spritzling mit den eingeklebten Stielen so gedreht werden, dass die Stiele zwischen den beiden Brettern nach unten zeigen (s. Bild). Dann wird das Messer an der einen Seite direkt an der Blüte angesetzt und gerade nach unten gedrückt (s. Bild). Dasselbe macht man dann auf der anderen Seite der Blüte.

Hier sieht man nun eine fertige Lupinenblüte, welche zum Größenvergleich zwischen einem H0-Figürchen und einem Zollstock steht. Nun muss man in kleinen Gruppen Blätter und Blüten nahe nebeneinander setzen. Man kann dafür die vorgesehenen Bodenplatten der Firma Busch benutzen, doch darüber kann ich keine Erfahrungen schreiben, da die von mir hergestellten Lupinen alle in speziellen Platten, welche mit Löchern versehen wurden, individuell eingeklebt wurden.
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